Alpenschule Westendorf

Die Arbeit am Hof Nieding

Im Frühling:
Bereits im Frühling gibt es viel zu tun für die Familie Burgmann. Die Zäune müssen aufgestellt und repariert werden, die Alm muss auf Fordermann gebracht werden und einige Schäden die der Winter verursacht hat, sind zu beseitigen.

Im Sommer:
Den Sommer verbringt ein Teil der Kühe auf der Foischingalm wo sie von der Familie Burgmann direkt versorgt werden. Die restlichen Kühe weiden auf der Gemeinschaftsalm "Kälbersalve". Aber auch am Hof und speziell auf den Feldern gibt es viel zu tun.

Die Heuernte muss eingebracht werden. Die steilen Felder werden mit Spezialmaschinen für steiles Gelände bearbeitet. Den Transporter nutzt man zum Beispiel zum Heuen und Düngen. Der Mähtruck wird zum Grasmähen und wenden des Heues gebraucht. Diese Geräte erleichtern die Arbeit am Hof ungemein. Außerdem wird im Sommer im eigenen Wald Holz geschlagen, um den Hof im Winter zu heizen.

Im Herbst:
Im Herbst werden die Felder gedüngt und die Zäune wieder abgebaut. Auch die Alm und das Almgebäude müssen wieder winterfest gemacht werden.

Wenn diese Arbeiten getan sind und die Zeit es erlaubt, können sich der Bauer und die Bäuerin auch einmal 3-4 Tage Urlaub gönnen. In dieser Zeit versorgt der Sohn die Tiere und kümmert sich um alle Arbeiten am Hof.

Im Winter:
Im Winter ist auf dem Feld nicht´s mehr zu tun. Die Stallarbeit ist allerdings sehr arbeitsintensiv, denn es sind alle Tiere im Stall und wollen gefüttert und versorgt werden. Während der Winterzeit kommen auch viele Kälber zur Welt. Diese zu betreuen ist ebenfalls sehr zeitintensiv.